Die meisten Logistikunternehmen verlieren keine Zeit in großen Zeitblöcken … sie verlieren sie still und leise, Auftrag für Auftrag, System für System. Die Welch Group hat es sich zum Ziel gesetzt, Maßstäbe für Innovation im modernen Transportwesen zu setzen. Um diese Mission zu erfüllen, erkannte die Welch Group die Notwendigkeit eines modernen, integrierten Technologie-Ökosystems. Das Unternehmen führte Klar als Lagerverwaltungssystem (WMS) und Qargo als sein Transportmanagementsystem (TMS), wobei bewusst beide Plattformen gemeinsam ausgewählt wurden, um die Grundlage für eine skalierbare digitale Zukunft zu schaffen. Die wichtigsten Anforderungen waren klar: robuste APIs, browserbasierter Zugriff und eine offene Haltung gegenüber Integrationen.
Doch trotz dieser Vision führte die alltägliche Realität isolierter Systeme zu Reibungsverlusten. Kunden und Mitarbeiter waren gezwungen, dieselbe Bestellung zweimal einzugeben – einmal in jedem System. Diese Doppelarbeit kostete Zeit, führte zu Fehlern und untergrub das Vertrauen der Kunden. Anstatt sich auf den Service zu konzentrieren, verbrachten die Teams Stunden damit, Daten abzugleichen und neu einzugeben. Die Reise der Welch Group begann mit einer in der Logistik bekannten Herausforderung: Ein ambitioniertes Unternehmen, das durch fragmentierte Technologie ausgebremst wurde.
“Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, neue Wege für die Transportbranche zu beschreiten … man muss sie digitalisieren.”
– Chris Welch, Geschäftsführer
Herausforderungen im Bereich WMS und TMS meistern
Die erste Herausforderung war systemischer Natur. Clarus und Qargo funktionierten zwar als leistungsfähige Plattformen, doch da keine direkte Integration bestand, mussten Arbeitsabläufe doppelt ausgeführt werden. Die Kunden wehrten sich dagegen, dieselben Namen, Adressen und Angaben zweimal einzugeben, während interne Teams Stunden damit verbrachten, Daten von einem System in das andere zu übertragen. Diese Ineffizienz beeinträchtigte die Produktivität und verzögerte wichtige Prozesse wie die Transportplanung und den Versand aus dem Lager.
Die mangelnde Integration erschwerte zudem den Vertriebsansatz der Welch Group. Die Vertriebsteams konnten keinen nahtlosen End-to-End-Service präsentieren. In Gesprächen mussten die zukünftigen Vorteile der Integration oft sorgfältig herausgearbeitet werden, anstatt einen live ablaufenden, durchgängigen Prozess zu demonstrieren. Die Kunden zögerten, und die Verkaufschancen gingen zurück. Mit der Integration wurde das Konzept einfacher: Ein einzelner Auftrag wird einmal erfasst und fließt automatisch vom Lager zum Transport.
Zu den konkreten betrieblichen Problemen gehörten:
- Ineffizienz bei Lagerbeständen und Bestellungen. Da keine zuverlässigen Daten zwischen den Systemen verfügbar waren, mussten die Teams die Daten erneut überprüfen und neu eingeben, was den Durchsatz verlangsamte.
- Lücken im Kundenerlebnis. Da es keine zentrale Informationsquelle gab, griffen die Kunden auf Telefonate und E-Mails zurück, was zusätzlichen Arbeitsaufwand verursachte.
- Historische Hindernisse. Frühere Systeme bündelten eingeschränkte Lagerfunktionen in TMS-Tools, doch diese ließen sich weder skalieren noch effektiv integrieren.
“Ich habe noch nie erlebt, dass zwei Systeme dieselbe Sprache sprechen … es ist sehr selten, ein TMS zu finden, das zusammenarbeiten kann und bereit ist, sich gemeinsam weiterzuentwickeln.”
– Chris Welch, Geschäftsführer
Die Welch Group auf dem Weg zur Transformation begleiten
Der Wendepunkt kam, als die Welch Group gemeinsam mit Clarus und Qargo eine echte Integration aufbaute. Beide Anbieter zeichneten sich durch eine offene, kooperative Haltung aus und legten mehr Wert auf Vernetzung als auf isolierte Funktionen. Clarus positionierte sich als zentraler Lagerknotenpunkt, während Qargo für eine nahtlose Transportabwicklung sorgte; dabei nutzten beide leistungsstarke APIs und eine moderne, browserbasierte Architektur.
Die Lösung funktionierte, weil sie auf die konkreten Anforderungen der Welch Group zugeschnitten war:
- Live-Prozessübergaben. Lagerentnahmen in Clarus könnten automatisch Transportaufträge in Qargo generieren, wodurch die Planer früher handeln könnten.
- Kundenfreundliche Portale. Die Kunden sahen dieselben Informationen wie die Mitarbeiter, wodurch die Kommunikation vereinheitlicht und die Anzahl der Anfragen reduziert wurde.
- End-to-End-Datenfluss. Einmal erfasste Bestellungen wurden in beide Systeme übertragen, wodurch Doppelarbeit und manuelle Abgleiche entfielen.
Vorher herrschten Doppelarbeit, Verzögerungen und Verwirrung. Nachher gab es eine Automatisierung mit einmaliger Dateneingabe, frühzeitige Transportplanung und ein verbessertes Kundenerlebnis.

Umsetzung: Vom Plan zur Ausführung
Die Welch Group gehörte zu den ersten Anwendern des Integration von Clarus und Qargo und war maßgeblich an dessen Gestaltung beteiligt. Die Umsetzung erfolgte nach einem iterativen Ansatz: Testen, Identifizieren von Problemen und Verfeinern der Prozesse gemeinsam mit beiden Anbietern. Zu den anfänglichen Herausforderungen gehörte das Überschreiben von Bestelldaten bei Lagerabfragen, was jedoch durch gemeinsame Entwicklungsarbeit schnell behoben werden konnte.
Das Onboarding wurde vereinfacht statt erweitert. Die Kunden interagierten in erster Linie mit Clarus, während Qargo im Hintergrund integriert war. Dies reduzierte den Schulungsaufwand und vereinfachte die Einrichtung für neue Kunden.
Die Einführung verlief reibungslos. Zunächst überprüften die Mitarbeiter die Datenübertragungen noch einmal. Als das Vertrauen wuchs, hörten sie auf, die Übertragungen ständig zu überwachen, und konzentrierten sich stattdessen auf den Service, den Durchsatz und den Kundensupport.
Die Welch Group setzte sich zudem für weitere Integrationsfunktionen ein, darunter:
- Etiketten-Workflows. Automatisierung der Erstellung von Paletten- und Zieletiketten über Qargo, sodass diese direkt in Clarus angezeigt werden, wodurch der Wechsel zwischen verschiedenen Arbeitskontexten im Lager reduziert wird.
- Zustellnachweis für Rücksendung. Rückmeldung des POD-Status von Qargo an Clarus, um den Kunden einen einheitlichen Überblick zu bieten.
“Sobald das Lagerteam fertig ist, sollte der nächste Schritt das Scannen auf dem Hof sein … die Etikettenerstellung integrieren und dann die Lieferbestätigungen (PODs) einholen.”
– David Tatton, Leiter der Konzernlagerverwaltung

Ergebnisse: WMS- und TMS-Erfolge in der Praxis
Die Integration von Clarus und Qargo hat der Welch Group bahnbrechende Ergebnisse beschert.
100% – eingesparte Verwaltungszeit: Doppelte Eingaben wurden vermieden. Wenn Kunden Aufträge direkt einreichen, spart die Welch Group 100% an Verwaltungszeit ein, die zuvor für die erneute Eingabe aufgewendet wurde. Selbst wenn Mitarbeiter Aufträge eingeben, halbiert sich der Verwaltungsaufwand. Die dadurch gewonnene Zeit ermöglicht nun eine schnellere Kommissionierung, zügigere Reaktionen und einen reibungsloseren Arbeitsablauf im Alltag.
“Wir sparen 100 Prozent unserer Zeit, da wir diese Daten nicht mehr eingeben müssen … Auch die Kunden sparen dadurch etwa 50 Prozent ihrer Zeit.”
– David Tatton, Leiter der Konzernlagerverwaltung
Umsatzdynamik: Aus geschäftlicher Sicht wurde die Integration zu einem “Game Changer”. Die Welch Group vermarktet Lagerhaltung und Transport nun als eine einzige, in Echtzeit verfügbare Lösung. Dies hat die Verkaufszyklen beschleunigt und in beiden Dienstleistungsbereichen gleichzeitig Wachstumspotenziale erschlossen.
Betriebsumfang: Der Transportbereich verzeichnete ein zweistelliges Wachstum ohne zusätzliche TMS-Kosten oder Personalaufstockung, während der Lagerbereich um 20–30% expandierte, wobei Personal ausschließlich für den Durchsatz und nicht für Verwaltungsaufgaben eingestellt wurde.
Verbesserung des Kundenerlebnisses: Die Kunden müssen nicht mehr zwischen mehreren Portalen hin- und herwechseln, was zu weniger Anrufen und einer besseren Sichtbarkeit der Self-Service-Möglichkeiten führt.
Kosteneinsparungen und Skalierbarkeit: Die webbasierte Bereitstellung ersetzte kostspielige lokale Infrastruktur und Lizenzen und ermöglichte es dem Unternehmen, flexibel und kostengünstig zu skalieren.
“Das macht eine Verkehrsleitstelle oder ein Lager … 100 Mal besser. Die Mitarbeiter wissen, was gerade vor sich geht, und können sich auf die Daten verlassen.”
David Tatton, Lagerleiter der Unternehmensgruppe
Reflexionen der Kunden und gewonnene Erkenntnisse
Für die Welch Group ist die wichtigste Erkenntnis klar: Man sollte Technologiepartner auswählen, die innovativ sind und sich gut integrieren lassen. Clarus und Qargo wurden nicht nur aufgrund ihrer Funktionalität ausgewählt, sondern auch wegen ihrer gemeinsamen Bereitschaft, gemeinsam Entwicklungen voranzutreiben und Verbesserungen zügig auf den Markt zu bringen.
Der Weg dorthin verlief nicht ohne Herausforderungen. Anfängliche Probleme, wie beispielsweise das Überschreiben von Daten, sorgten für Frustration. Doch gerade diese Momente stärkten die Zusammenarbeit, da beide Anbieter schnell reagierten und so Vertrauen aufbauten. Das Ergebnis ist eine widerstandsfähigere, vertrauensvolle Arbeitsweise, bei der Lager-, Transport- und Kundenportale nahtlos aufeinander abgestimmt sind.
Das Führungsteam verdeutlicht eine allgemein gültige Erkenntnis: Transformation erfordert Zeit und Aufmerksamkeit. Veränderungen können zwar mit Umbrüchen verbunden sein, doch in einer Branche mit geringen Margen wie der Logistik summieren sich die Gewinne zu einem langfristigen Wettbewerbsvorteil.
“Veränderungen sind schwierig, Veränderungen sind anstrengend, aber Veränderungen sind auch großartig … und fördern das Wachstum.”
– Chris Welch, Geschäftsführer
WMS-TMS-Integration in der Praxis
Die Integration hat den täglichen Geschäftsbetrieb der Welch Group grundlegend verändert:
- Während des Einkaufs planen. Während die Lageraufträge in Clarus bearbeitet werden, erstellt Qargo parallel dazu Transportpläne.
- Einmal scannen, doppelt vertrauen. Dank der gemeinsamen Barcode-Logik hat ein einziger Scan in beiden Systemen Bedeutung.
- Logistik aus einer Hand. Etiketten, Sendungsverfolgung und Liefernachweise werden an Clarus zurückgemeldet, wodurch für Mitarbeiter und Kunden eine zentrale Übersicht entsteht.
“Das ist wirklich ein echter One-Stop-Shop.”
– David Tatton, Leiter der Konzernlagerverwaltung
Innovations-Roadmap: Über den heutigen Tag hinaus
Die Welch Group sieht KI als nächsten Schritt. Qargo bietet bereits Kundenübersichten und eine Bewertung der Bildqualität für POD-Fotos an, während derzeit Tests für eine KI-gestützte Terminbuchung und datengestützte Abfragen im Dialogmodus laufen. Mit Clarus und den API-basierten Grundlagen von Qargo rückt der Weg zur autonomen Logistik (bei der KI Ausnahmen bearbeitet und Automatisierung die Arbeitsabläufe steuert) in greifbare Nähe.
“Man muss mit Partnern und Systemen zusammenarbeiten, die bereit sind, sich darauf einzulassen … der nächste Schritt ist Autonomie.”
– Chris Welch, Geschäftsführer

Ihr Weg zum Erfolg mit WMS und TMS
Die Entwicklung der Welch Group verdeutlicht die Leistungsfähigkeit integrierter WMS- und TMS-Systeme. Durch die Vermeidung von Doppelerfassungen, die Skalierung der Betriebsabläufe ohne entsprechenden Personalaufbau und die Verbesserung des Kundenerlebnisses gelang es dem Unternehmen, sowohl Effizienzsteigerungen als auch Wachstum zu erzielen.
Falls Ihr Unternehmen WMS und TMS noch getrennt betreibt, ermitteln Sie die versteckten Kosten für die erneute Dateneingabe, den Export und den Datenabgleich. Vergleichen Sie diese anschließend mit den Vorteilen eines integrierten Ökosystems mit einmaliger Dateneingabe, in dem Lager, Transport und Kunden auf eine gemeinsame Datenquelle zurückgreifen.
“Wenn Sie Ihr TMS und Ihr WMS noch immer getrennt betreiben, sollten Sie sich einmal gründlich Gedanken über all die kleinen Prozesse machen, die dazwischen ablaufen.” Wenden Sie sich an einen Partner für die WMS-TMS-Integration, der auf Ihren aktuellen Stand eingeht, eine nahtlose Integration gewährleistet und die Grundlagen für skalierbares Wachstum schafft. Lassen Sie sich eine Live-Demo zeigen, in der Aufträge mit einmaliger Erfassung vom Lager zum Transport fließen – einschließlich Etiketten und Liefernachweisen.
